WELTWEIT GEGEN WEGWERF-PLASTIK

Umdenken ist gefragt! Gerne möchten wir euch zeigen, welche Städte und Länder drastische Maßnahmen ergriffen haben um dem Einwegplastik Problem entgegenzuwirken.

STROHHALMLOS IN SEATTLE

In Seattle ist ab 2018 kein Strohhalm mehr willkommen. Jedenfalls keiner aus Plastik. Genauso wird auch Einweggeschirr in Gaststätten endgültig eingedämmt.  Die Idee ist nicht neu, doch gibt es nach dem Jahreswechsel einfach keine Ausnameregelungen mehr. Genügend Plastik-Alternativen für gastronomische Zwecke haben es auf den Markt geschafft. Kompostierbar oder wiederverwendbar, solange es kein Plastik ist. Ein echtes Verbot, mit Konsequenzen bei Verstoß bezogen auf Einwegplastik: so etwas kennt die USA noch nicht. Zur Verbildlichung: in den USA könnten täglich 125 Schulbusse mit Strohhalmen gefüllt werden – über 500 Millionen, die täglich im Drink serviert werden. Strohhalme die im Meer landen, sind eine besondere Gefahr für die dort lebenden Tiere. Damit möchte Seattle ab jetzt nichts mehr zu tun haben.

PLASTIKBECHER-VERBOT IN SALZBURG

Salzburg geht auch als Vorbild voran. Veranstalter aufgepasst: Einwegbecher sind tabu, Mehrwegbecher müssen her. Zu oft werden bei öffentlichen Veranstaltungen Plastikbecher verwendet. Diese sind günstiger anzuschaffen und schnell mit dem Müllwagen entsorgt. Ab dem nächsten Sommer soll es hierzu ein echtes Gesetz geben, das auch Einwegteller aus Plastik einbezieht. So kann die Stadt Salzburg Unmengen unnötigen Müll vermeiden.  

RUANDA OHNE TÜTEN

Ruanda hat schon 2008 dafür gesorgt, dass es keine Plastik Einkaufstüten mehr gibt. Es funktioniert anscheinend ganz gut. Passanten auf der Straße müssen direkt Strafe zahlen, wenn Sie mit einer Plastiktüte erwischt werden. Mittlerweile dürfen auch Hotels oder Restaurants keine Plastikfolie mehr nutzen. Speziell ausgebildete Beamte kontrollieren regelmäßig Straßen und Supermärkte. Auch am Flughafen werden Gepäckstücke von Touristen nach Plastiktüten untersucht, und wenn der ganze Koffer auf den Kopf gestellt werden muss. Die dreckige Wäsche muss ab jetzt dann mal in einen Jutebeutel, genauso wie die schlammigen Wanderschuhe. Die Umweltministerin von Ruanda hat es sogar geschafft, dass die Einwohner an jedem letzten Samstag im Jahr gemeinsam Aufgaben für das Gemeinwohl erfüllen. Unkraut zupfen, Müll einsammeln oder Häuser bauen.

KENIA – NOCH STRENGER GEGEN TÜTEN

32.000 Euro zahlen oder bis zu 4 Jahre Haft, stehen auf dem Spiel wenn die kenianische Regierung Plastiktütenbesitzer erwischt. In diesem Land wird seit Kurzem hart durchgegriffen. Privatleute allerdings kommen noch mit einem humaneren Bußgeld davon, denn die drastische Maßnahme richtet sich vor allem an Hersteller und Firmen. Zwar werden hierdurch vorerst viele Arbeitsplätze verschwinden, doch hofft die Regierung auf längere Sicht, auf Innovation und mehr Arbeitsplätze. Plastiktüten-Alternativen müssen her.

NEU DELHI SORGT FÜR GESÜNDERE LUFT

In der indischen Hauptstadt herrschen teilweise alarmierende Giftstoffwerte in der Luft, da im großen Stil Plastikmüll verbrannt wird. Beginn 2017 sollte dieses Gesundheits- sowie Umweltproblem durch ein Einwegplastik-Verbot eingedämmt werden. Allerdings gibt es noch keine zuverlässigen Informationen dazu, wie kontrolliert wird, dass die Regel eingehalten wird.

Toll, dass sich weltweit was in Bewegung setzt. Doch wir von Dopper finden: da geht noch Einiges! Auch wir setzen uns mit globalen Projekten der Dopper Foundation dafür ein, dass Plastikmüll nicht mehr in Gewässern landet, und Trinkwasserquellen somit  verschont bleiben. Mit dem Kauf einer Dopper Trinkflasche unterstützt du diese Projekte.

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