GREEN HALLOWEEN – Alles rundum ein nachhaltiges Halloween

So langsam werden die Tage wieder kürzer, die ersten beleuchteten Kürbisfratzen tummeln sich auf den Treppenabsätzen und gruselige Geister luken hinter den Fensterscheiben hervor. Halloween steht vor der Tür und bald heisst es wieder “Süßes oder Saures”. Jedoch spielt sich das Gruselkabinett nicht nur bei uns an Land, sondern auch in unseren Ozeanen ab. Woher Halloween seinen Ursprung hat, was es mit Geisternetzen auf sich hat und wie ihr eine nachhaltige Halloweenparty schmeißen könnt verraten wir euch in diesem Blog.

Woher kommt Halloween eigentlich?

Wenn ihr glaubt, dass Halloween aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommt, habt ihr falsch gedacht. Auch wird “All Hallows’ Eve” (=Vorabend der Allerheiligen) in keinem anderen Land so groß gefeiert wie in den USA, geht das Fest ursprünglich auf eine Tradition der alten Kelten in Irland zurück.

Diese feierten in der Nacht des 31. Oktobers das keltische Totenfest “Samhain”, um das Ende des Sommers und der Erntezeit zu zelebrieren und den Anfang der dunklen Winterzeit einzuläuten. Die Kelten glaubten, dass an jenem Abend die Seelen aller Verstorbenen die Erde besuchen und damit die Welt der Lebenden mit der der Toten zusammen trifft.
Und was hat der Kürbis mit Halloween zu tun? Um die bösen Geister abzuschrecken, gab es in Irland die Tradition, ausgehöhlte Rüben mit Geisterfratzen zu beleuchten und als Laternen aufzustellen. Als die Iren im 19. Jahrhundert wegen einer grossen Hungersnot nach Amerika flohen, hatten sie auch diese alte Tradition mit im Gepäck. Da es in Amerika aber kaum Rüben, jedoch Kürbisse im Überfluss gab, begannen sie Kürbis-Laternen zu schnitzen – sogenannte Jack O’Lantern.

Geisternetze im Ozean

Was wie ein harmloses Halloween Accessoir klingt, ist in Wirklichkeit eine wahre Unterwasser Horror Show: Geisternetze. Dies sind alte Fischernetze, die auf hoher See verloren oder sogar absichtlich von Seefahrern entsorgt wurden, und danach herrenlos in unseren Weltmeeren herumgeistern.

Das Problem: Geisternetze brauchen Jahrzehnte, um sich zu zersetzen, und fischen daher weiterhin unkontrolliert mit. Oftmals verheddern sich die einzelnen Geisternetze mit weiteren Netzen, Bojen oder anderem Treibgut und Plastikmüll, und wachsen mit der Zeit zu einem sogenannten Geisternetzkonglomerat von mehreren Hundert Metern Durchmessern heran. Dadurch stellen sie eine tödliche Falle für viele Meeresbewohner wie Fische, Delfine und Schildkröten dar, die sich in den Netzen verfangen und nicht mehr lösen können. Oder aber  Fische und Vögel fressen den Plastikmüll, der sich in den Netzen verfängt, da sie diesen für Futter halten. Letztendlich verhungern oder verdursten sie, da das Plastik ihre Mägen verstopft. Daher ist es umso wichtiger, gegen die Unmengen an Plastikmüll im Meer anzukämpfen und der Meeresverschmutzung ein Ende zu setzen um. Die Anschaffung einer langlebigen Trinkflasche wie eurem Dopper ist dabei der erste Schritt in die richtige Richtung.

Eine nachhaltige Halloween Party

Natürlich sollte auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Fledermausburger lassen sich ganz einfach selbst herstellen, indem ihr selbstgemachte Hamburger mit Flügeln aus Käse oder Salat und Fledermausaugen aus Gurkenscheiben bestückt. Oder wie wäre es mit selbstgebackenen Muffins, die ihr mit Schokoladenguss, Augen aus Schokolinsen und acht Beinen aus Lakritz verziert – fertig sind die Spinnen-Muffins.

Zu guter Letzt könnt ihr in eurem roten Dopper im Graf Dracula-Mantel ausgefallene Wasser Cocktails mixen und servieren – beispielsweise mit Minze, Limette oder Himbeeren.
Wir wünschen Happy Green Halloween!

 

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