Zero Waste Starterguide – Leben ohne Müll

Was kann es schöneres geben als einen Sonntag mit einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück einzuläuten! Brötchen und Croissants frisch eingetütet vom Bäcker, verschiedene Sorten Aufschnitt und Käse in Plastik eingeschweißt, die obligatorischen Sonntagseier aus dem Eierkarton, ein bunter Obstsalat mit Vanillequark aus dem Plastikbecher und ein riesiges Glas frisch gepresster Orangensaft aus dem Tetra Pak. Verpackungen so weit das Auge reicht – und das vor 10 Uhr morgens. Erschreckend oder?! Kein Wunder, dass unsere Erde unter riesigen Müllbergen zu ersticken droht und enorme Plastikstrudel durch unsere Weltmeere treiben. Doch was können wir dagegen tun? Die Lösung lautet Zero Waste: ein bewusster Umgang mit Müll mit dem Ziel so wenig wie möglich bis gar keinen Abfall zu produzieren! Wir haben für euch die Top 3 Anfängertipps  zusammengestellt.


Tipp #1: Plastik adieu

Im Alltag sind wir uns oftmals gar nicht bewusst, von welcher enormen Flut an Plastikverpackungen wir eigentlich umgeben sind. Das größte Problem dabei ist, dass Plastik nicht verrottet und auch oftmals nicht recycelt wird da die Neuproduktion viel günstiger ist. Die gute Nachricht – für viele Plastikverpackungen gibt es umweltfreundliche Alternativen: Die Küchenutensilien aus Plastik lassen sich ganz einfach durch die langlebige Holzversion ersetzen. Und Vorratsdosen und Gefrierbeutel aus Plastik kann man gegen Schraub- oder Weckgläser eintauschen. Die machen nicht nur optisch was her, sondern lassen sich auch noch einfrieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass sie nur zu ⅓ gefüllt sind, dann platzen sie nicht wenn der Inhalt sich ausdehnt.

 

Tipp #2: Augen auf beim Einkaufen

Auch beim Einkaufen gilt es bewusst die Augen aufzuhalten. Gute Vorbereitung ist alles! Bevor man in den Supermarkt stürmt nicht vergessen einen Jutebeutel, Korb oder Shopper von Zuhause mitzunehmen, sodass man um die Plastiktüten an der Kasse einen großen Bogen machen kann. Auch sollte man überflüssig verpackte Dinge links liegen lassen – warum das doppelt und dreifach in Plastikfolie eingepackte 12er Pack Taschentücher   nehmen wenn daneben die umweltfreundliche Version im Pappkarton steht? Auch Tiefkühlfrüchte und -gemüse gibt es oftmals in Karton verpackt statt in Plastik eingeschweißt. Und anstelle der Bohnen, Linsen oder Gemüse in der Konservendose einfach zu denen im Schraubglas greifen. Besonders praktisch: die leeren Gläser kann man einfach in der Spülmaschine säubern und danach mit Lebensmitteln wie Müsli und Co. befüllen.
Außerdem lohnt es sich sich einfach mal auf dem Wochenmarkt umzuschauen. Da gibt es frischen Käse und Aufschnitt in Papier eingewickelt, und auch das Obst kann man direkt in seinen Jutebeutel einstecken. Win – win!


Tipp #3: Alltagshacks für Zuhause

Ebenfalls gibt es so einige praktische Tricks wie man Zuhause unnötigen Abfall vermeiden kann. Im Bad kann man Duschgel und Flüssigseife auf dem Plastikspender durch ein Stück Seife ersetzen. Seife ist viel umweltfreundlicher, da sie entweder in Papier gewickelt oder ganz unverpackt zu kaufen ist, und riechen tut sie mindestens genauso gut!

Hoppla, ein Glas Wasser umgekippt? Ersetzt die klassische Wisch&Weg Küchenrolle einfach durch einen Lappen, den kann man nach einiger Zeit waschen und danach wiederverwenden. Und wusstet ihr, dass Spülbürsten ebenfalls sehr langlebig sind? Einfach ab und zu in die Spülmaschine stecken und fertig.
Und last but not least könnt ihr eine Menge an Einweg-Plastikmüll reduzieren indem ihr Anstelle der PET-Flaschen zur umweltfreundlichen Dopper Mehrwegflasche greift. Und fällt diese einmal um, müsst ihr dank des Schraubverschlusses nicht gleich einen kleinen See aufputzen 😉

Zero Waste in den Alltag zu integrieren ist also gar nicht so schwer. Wenn ihr obige Tipps beherzigt seid ihr schon einen grossen Schritt weiter auf eurer persönlichen Zero Waste Reise. Und wir von Dopper sind ebenfalls stolz auf euch!

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