SAUBERES TRINKWASSER FÜR ALLE – 5 INITIATIVEN ZUM STAUNEN

Ein Leben ohne penibel getestetes Trinkwasser können wir (zumindest in Deutschland) uns gar nicht vorstellen. Doch für die meisten Bewohner dieser Erde ist das sorglose Trinken aus der Leitung oder aus natürlichen Quellen, ein großer Luxus. Um die 2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Unglaublich, finden wir! Verunreinigtes Wasser verbirgt meistens jede Menge Krankheitserreger und gesundheitsschädliche Schwermetalle, die durch die Industrie in das Grundwasser gelangen. „Wir sollten nicht für unser Wasser kämpfen müssen, wir sollten sauberes Trinkwasser einfach bekommen können“, sagte Autumn Peltier, 13 jährige Ureinwohnerin Nordamerikas, die vor kurzem Auf Grund Ihres Einsatzes für Wasserschutz, für den Friedenspreis nominiert wurde. Trinkwasser zu kontrollieren und aufzubereiten scheint eine Aufgabe zu sein, für die viele Regierungen leider keine Verantwortung übernehmen. Deshalb kümmern sich andere, sozial engagierte Innovativlinge um das Thema. Hier möchten wir euch einige clevere Produkte und Initiativen vorstellen, die sich die Sicherstellung von sauberem Trinkwasser  zur Mission gemacht haben.

  • Ein filternder Schwamm. Neben Keimen und Bakterien befinden sich auch Schwermetalle im Grundwasser, um dessen Filterung sich vor allem in Entwicklungsländern niemand kümmert. Hohe Bleiwerte im Körper sind gefährlich, was sich auch der 18-jährige Perry Alagappans dachte, der die schlimmen Umstände in Teilen seines Herkunftslandes Indiens gut kennt. Mit nur einem Gramm seines günstigen Wunderschwamms, können 99% der Schwermetalle aus dem Trinkwasser gefiltert werden, und somit der täglichen Wasserverbrauch von ungefähr  11.000 Menschen gedeckt werden. Perry verzichtet sogar auf ein Patent, so dass der Schwamm schnell jede Ecke der Erde erreicht und Menschenleben rettet.

 

  • Wasser aus Nebel. Eigentlich total logisch und lebensrettend für von Dürre geprägte Gebiete mit viel Nebel, wie Südwest Marokko. Die Technik des Nebelfischens kommt traditionell von den Kanaren und wurde von der marokkanischen Organisation Darsihmad gemeinsam mit der Deutschen WasserStiftung und modernster Technik weiterentwickelt. Ein so genanntes Nebelnetz  von 9 Quadratmetern kann pro Tag bis zu 126 Liter Trinkwasser aus kondensierten Tröpfchen produzieren. Der Rekord liegt dennoch weit höher: bei ganz extremem Nebel wurden tatsächlich schon einmal 600 Liter gesammelt.

 

  • Praktisch! Ein robuster und hochintelligenter Strohhalm Namens LifeStraw, den man in die verschmutzte Wasserquelle hält und losschlürft. Das Röhrchen filtert Krankheitserreger aus dem Wasser und beugt somit Krankheiten wie Cholera, Typhus und Durchfall vor, die ohne eine zeitnahe Behandlung tödlich enden können. Für Abenteuerreisende, und vor allem wie lokale Bevölkerungen denen Zugang zu sauberem Trinkwasser verwehrt wird, ist der  LifeStraw eine echt innovative Lösung.

 

  • WADI: ein Messgerät für Keime im Wasser, und was mit ihnen geschieht wenn Sie der Sonne ausgesetzt werden. Und das ganz einfach während es in Ruhe neben den Wasserflaschen liegt. Die Messungen werden durch UV-Strahlen ermöglicht, genauso wie das  Töten der Keime, mit dem SODIS Verfahren. Wegen der Unterschiede in Verschmutzung und Stärke der UV-Strahlung, kann man nicht genau benennen wie lange es genau dauert, bevor das Wasser komplett keimfrei ist. Dafür gibt es WADI, das einem einen lachenden Smiley zeigt, sobald das Wasser in seiner Nähe von der Sonne vollständig desinfiziert wurde.

 

  • Auch wir sind mit dabei. Simavi, Doppers Partner im Kampf für weltweit sauberes Trinkwasser,  sorgte in den letzten Jahren für fast 500 Wasserstellen in einem von Armut geprägten und von Müll überschwemmten Gebiet in Nepal. Hier waren die Menschen von teurem, abgefülltem Wasser in PET Flaschen abhängig. In den kommenden Jahren sollen weitere mehrere Tausend Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser aus dem Kran haben. Jede Dopper Mehrwegflasche die bei uns verkauft wird, lässt die Kasse der Dopper Foundation klingeln um dieses und weitere Wasserprojekte zu ermöglichen.

 

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