PLASTIK IM MEER: EIN WACHSENDES PROBLEM

Kunterbunt und doch so grausam anzusehen: beim Spaziergang am Meer fällt der Blick immer häufiger auf angespülten Plastikmüll wie Plastiktüten, PET Flaschen, Strohhalme oder Plastikverpackungen in allen Grössen und Formen. Nicht verwunderlich, denn in jedem Quadratkilometer schwimmen mittlerweile bis zu 50.000 nicht abbaubare Teile aus Plastik im Meer. Eine riesige, ungenießbare Plastiksuppe, gekocht von zu vielen Köchen aus der ganzen Welt.

Leider strandet nur ein Bruchteil wieder an Land – der Rest macht sich auf eine bis zu 600 jährige-Reise durch die Unterwasserwelt und wird nicht selten von den Meerestieren mit Futter verwechselt. So einiges schafft es sogar bis in die Tiefsee und die Antarktis.

WIE KOMMT SO VIEL PLASTIK INS MEER?

Eine legitime Frage, und doch müssen wir uns auch selbst an die Nase fassen. Man würde meinen, die meisten Menschen schmeißen Ihren Müll doch in den Mülleimer, doch viele achtlosere Flanierer und Picknicker, die sich entlang Ufern bewegen, leider nicht. Der meiste Müll landet tatsächlich auf diesem Wege in unseren Gewässern. Küstenorte sind natürlich besonders betroffen. Vor allem die, ohne funktionierendes Müllentsorgungssystem. Hungrige Stadtvögel zerfleddern völlig unschuldig herumlungernde Müllbeutel mit Ihrem Schnabel. Der Wind tut seinen Teil und lässt auch Plastikmüll aus weiterer Entfernung zum Ufer, den Köpper ins ins Wasser machen. Aber auch Schiffe entlassen ihren Abfall nicht selten im Meer. Ob Kreuzfahrt-, Containerschiffe oder Fischerboote, sie alle sorgen für übermäßige Mengen an Plastik im Meer. Auch werden ausrangierte Fischernetze allzu häufig im Meer entsorgt, da die Entsorgung an Land schlicht und einfach zu teuer ist. Absurd, finden wir.

MIKROPLASTIK AUS DEM ALLTAG

Etwas weniger bunt und auffallend, aber dennoch da: der Tarnungskünstler Mikroplastik, der so klein ist, dass er von Kläranlagen nicht herausgefiltert werden kann. Nahezu unbemerkt schleichen sich unmengen an fast unsichtbarem Mikroplastik ins Meer und Grundwasser. Allein durch Alltagsaktivitäten wie dem Waschen von Kleidung und dem Anwenden von Peelings und Duschgels. Keine schöne Vorstellung, weshalb wir lernen sollten mikroplastikfreie Kosmetika und synthetikfaserfreie Kleidung zu kaufen. Eine Sache verursacht allerdings noch mehr Mikroplastik: autofahren. Das Autofahren nicht per se umweltfreundlich ist, ist nichts Neues. Das es aber auch durch die Abnutzung der Reifen auf der Straße, kombiniert mit dem nötigen Windstoß, winzig kleines Mikroplastik ins Meer schickt, darüber macht sich noch kaum einer einen Kopf.

PLASTIK IM MEER – RETTUNG MUSS HER

Die Prognosen stehen schlecht: wenn nicht schnell etwas gegen das Plastik im Meer unternommen wird, kommen jedes Jahr bis zu 8 Millionen Tonnen hinzu und steigern die Plastikverschmutzung bis ins unermessliche. Es ist also allerhöchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Wir haben es hier mit einem stets wachsenden Problem zu tun, doch möchten wir euch die Helden dieser Geschichte nicht vorenthalten. Initiativen und Stiftungen wie Plastik Whale, Plastic Soup Foundation, The ocean Cleanup, Stop Sucking, Healthy Seas und noch mehr stellen wir euch in unseren Blogartikeln Einwegplastik im Ozean – tut jemand was dagegen? und Meeresretter – Initiativen gegen Plastik im Meer vor.

DOPPER FOUNDATION GEGEN PLASTIKVERSCHMUTZUNG

Mit dem Kauf einer Dopper Trinkflasche unterstützt ihr die Mission der Dopper Foundation und braucht selber keine PET-Flaschen mehr zu kaufen. Die Dopper Foundation setzt sich für wasserdichte Trinkwasserprojekte und echte Lösungen für das Problem der Plastikverschmutzung weltweit ein. Eine Dopper Trinkflasche lohnt sich also doppelt.

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