GRÜNER CITYTRIP NACH ROTTERDAM

Immer der gleiche Trott zu Hause und keinen frischen Wind mehr? Für alle NRW’ler ist dieser Kurztrip die paar Zugstunden sicherlich wert und macht aus deinem Samstag einen unerwartet inspirierenden Tag im windigen Nachbarland. Die ‘Metropole‘ Rotterdam gibt sich ganz anders als die meisten niederländischen Städte. Dir fällt jetzt eigentlich nur Hafen und Industrie ein? Das ist sicherlich nicht falsch, doch die Stadt hat mehr zu bieten als man so denkt und ist eine erfrischende moderne Abwechslung zu den süßen kleinen Grachtenstädtchen oder Stranddörfern, die man sonst so kennt. Rotterdam ist jung, innovativ und wird immer grüner. Die Stadt strotzt vor Initiativen und Projekten rundum eines nachhaltigen Lebensstils. Wir haben einige davon für euch zusammengetragen, so dass ihr bei eurem Citytrip lernen und genießen könnt.  

HIER SCHWIMMEN HÄUSER UND BÄUME

Ein Land unter dem Meeresspiegel wird nicht ohne Grund Niederlande genannt. Der kontinuierliche Anstieg des Meeresspiegels ist real und die Niederländer Meister im Umgang damit. Wohnen auf dem Wasser ist an sich kein neuer Gedanke, vor allem nicht im Land der Hausboote. Doch eine effizientere und nachhaltigere Lösung für den Wasseranstieg hat die Initiative Rotterdam Climate Proof entwickelt. Ein speziell entwickelter Pavillon als Prototypen für klimafeste Architektur. Ein ganzes Viertel aus treibenden Wohnhäusern, Büros und Geschäften ist für 2040 geplant. Ganz schön futuristisch!

Siehst du vor lauter Bäumen das Wasser nicht mehr? Das könnte sein, denn im kommenden Rijnhaven-Gebiet, dem südlichen Teil der Stadt, schwimmen ‚bebaumte‘ Bojen. Eine Initiative durch die Spaziergänger und beteiligte Studenten, über sich und die Umgebung nachdenken sollen. Wie wird diese von der Industrie geprägte Gegend pflanzenreicher und wie gestaltet man das ganze Nachhaltig? Ein Wald im Wasser, ganz einfach. Recycelte Bojen und gerettet Ulmen formen die Basis dieses Kunstwerks.  


FÜR DEN HUNGER ZWISCHENDURCH

Das Menü wechselt mit der Saison und dem Vorrat, den die Zutaten kommen bei ‚Uit je eigen stad‘ (‚Aus der eigenen Stadt‘) zum Großteil aus dem eigenen Garten. Der Chef entscheidet also was auf deinem Teller landet. Keine Angst, es gibt genug Auswahl aus biologischen Produkten, verarbeitet zu besonders leckeren Gerichten zum Teilen. Für alles was nicht im Hinterhof gezüchtet werden kann, arbeitet das Restaurant mit ausgewählten Bauern im Umkreis von bis zu 50 Km zusammen. Wir sind Hin und Weg und haben entdeckt, dass es seit kurzem im neuen Rotterdamer Hauptbahnhof eine Zweigstelle gibt, die vor allem den kleinen Hunger zwischendurch stillt.

Einen weiteren Augen- und Gaumenschmaus könnt Ihr ‚Op Het Dak‘ (‚Auf em Dach‘) erleben. Das Café für biologisches Frühstück, Brunch und Mittagessen am sonnigen Samstag, liegt auf dem ersten erntebaren Dach der Stadt. Der DakAkker hoch oben in den Wolken, auf dem 6-stöckigen Bürogebäude Het Schieblock, bietet Gemüse für einige Restaurants in der Nähe, sowie dem eigenen Pavillon auf dem Dach. Das Motto des Cafés mit Aussicht ist: sauber, einfach und lokal. Eine glückliche Bienenfarm, essbare Blumen, Kräuter und organisch angebautes Gemüse, schmücken den Anblick des Dachs und machen es gleichzeitig hochfunktionell. 

DER HIMMEL WIRD GRÜNER

Nicht nur das Dach des Gebäudes ‚Het Schieblok‘ ist in den letzten Jahren ergrünt. Die Stadt Rotterdam hat Grüne Dächer im großen Stil aufgezogen und bietet seinen dicht beieinander wohnenden Städtern mehr freie Grünflächen. Den größte Dachpark Europas könnt Ihr also im rotterdammischen Stadtteil Delftshaven finden. Einen ganzen Kilometer über die Dächer durchs Grüne flanieren, das gibt’s sonst nirgendwo.


KOMMST DU SCHON INS SCHWITZEN? DOPPER HILFT!

Auf so einem Trip durch eine fremde Stadt bleibt der Durst nicht aus. Sorge mit einer Dopper Mehrwegflasche für deinen persönlichen Wasserhaushalt, und somit auch für den, vieler anderer auf unserem Planeten. Mit jedem verkauften Dopper, wird die Dopper Foundation unterstützt, die mit internationalen Trinkwasserprojekten dafür sorgt, dass Menschen weltweit Ihren täglichen Bedarf an Wasser decken können. Also füllt die Flaschen und tut Gutes.

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