DAS ETWAS NACHHALTIGERE WEIHNACHTEN

In diesem Blogartikel geht es um zwei der wichtigsten Aspekte der Weihnachtszeit: sinnvolle Geschenke für die Lieben und  Dilemmas, die ein Weihnachtsbaum so mit sich bringt.

GESCHENKEJAGT: JEDES JAHR AUFS NEUE

Ihr verschenkt gerne etwas, aber habt dieses Jahr keine Lust auf den Kaufrausch und gehen euch Geld sowie Ideen langsam aus? Wir haben für euch nachgedacht und einige Ideen gesammelt, die eher etwas mehr Planung, als Geld kosten. Auch für diejenigen unter euch, die nicht so gut im Selbermachen sind, könnte hier das ein oder andere Geschenk für Familienmitglieder bei sein. Am meisten zählt sowieso, die Mühe und die Idee, die dahinter steckt.  

    • Der erste Tipp: Gekochtes verschenken. Im Internet gibt es massenweise Rezepte zu selbstgemachtem Pesto, ausgefallener Marmelade, Kräuteröl in dekorativen Flaschen, personalisierte Schokolade, scharfem Senf u.v.m.

 

    • Erinnert ihr euch noch an die guten alten Gutscheine, die man als Kind so gerne den Eltern schenkte? Es wird wieder Zeit, nur dieses Mal etwa erwachsener:  sorge dafür, dass sie auch wirklich eingelöst werden und verschenke ein Stück deiner kostbaren Zeit, deines Wissens oder Könnens. Vielleicht einen Gutschein das Fahrrad des anderen zu reparieren, den Computer wieder fit zu machen, ihr oder ihm einen Crash-Nähkurs zu geben, etwas Benötigtes gemeinsam zu bauen oder basteln, oder gemeinsam den Keller zu entrümpeln. Nenne es „Session“ oder „Workshop“ und schmücke es mit schönen Details aus, wie dabei laut die Lieblingsmusik zu hören und die Lieblingspizza zu bestellen. Schon wird aus einer lästigen Aufgabe des anderen, ein wertvolles Geschenk. Auch umgekehrt kann es funktionieren. Wie? Falls jemand dir unfassbar gerne etwas zeigen möchte, dich überreden will mit zum Meditationskurs oder zur Freiwilligenarbeit zu kommen, du aber bisher nie Lust dazu hattest – schenke dieser Person, dass du es doch mit ihr probieren möchtest.

 

    • Falls es doch etwas schneller gehen soll und das mit der Planung nicht hinhauen sollte, könnt ihr immer noch guten Gewissens auf etwas zurückgreifen, das auch nach dem Verschenken Gutes bewirkt. Du liegst nämlich nie wirklich falsch mit Spenden-Geschenken. Als Entscheidungshilfe, je nachdem was zum Interessengebiet des Beschenkten passt, kannst du diese sorgfältig zusammen gesuchte Liste sinnvoller Spenden – Ideen zu Rate ziehen.

 

  • Geschenke verpacken muss nicht immer verschwenderisch sein. Schau dich einfach mal zu Hause um, da liegt wahrscheinlich so einiges was du als Geschenkverpackung umfunktionieren kannst. Backpapier, Packpapier, Stoffreste, aufgehobene Verpackungen von zugesandten Päckchen, alte Weckgläser oder übrig gebliebene Tapetenstücke. All das kann als einzigartige Geschenkverpackung dienen. Für den festlichen Touch, schmücke die Geschenke mit Tannenzweigen und -zapfen aus der Natur.

 

DAS WEIHNACHTSBAUM DILEMMA

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter… Wusstet Ihr, dass Weihnachtsbäume nur so schön grün und gerade sind, auf Grund einer Schönheitskur mit extrem umweltbelastenden Chemikalien in Düngern und Insektiziden? Vor kurzem fand man raus, dass einige Pestizide, die an den meisten Bäumen verwendet werden, eigentlich in Deutschland verboten sind. Keine Lust mehr auf den Weihnachtsbaum vom Baumarkt um die Ecke?

  • Um es besser zu machen und dir keine Chemiekeule ins Haus zu holen, schau dich nach den folgenden Bio-Siegeln bei Weihnachtsbäumen um: Bio, Biokreis, Bioland, Demeter und Naturland. Bei Fairtrees gibt es sogar fair gehandelte Weihnachtsbäume. Hier wurde mit Sicherheit nicht nur auf Schadstoffe bei der Zucht verzichtet, sondern auch auf faire Arbeitsbedingungen geachtet. Hierbei geht es um Ausbeute der Pflücker von Weihnachtsbaumsaatgut in Georgien.

 

  • In München sorgt Greentree (mit dem tollen Slogan „Es gibt ein Leben nach Weihnachten“) für die Versorgung von lebenden Miet-Weihnachtsbäumen im Topf, die kurz nach den Feiertagen wieder im Wald eingepflanzt werden. Aber aufgepasst, denn dieser Baum braucht mehr Pflege, dann ein abgeschlagener, so dass er auch tatsächlich weiterleben kann. Nicht zu viel Heizungsluft, regelmäßiges Gießen und kein Lametta, stehen oben auf der Versorgungsliste. Für mehr Infos, schau dich mal auf der Greentree Webseite um.

 

  • Eine andere Alternative ist, beim Regionalen Försteramt nachzufragen, denn um einen Wald zu erhalten, muss manchmal der ein oder andere Baum weichen. Diese können durchaus als Weihnachtsbaum dienen.

 

Wer noch mehr Inspiration zum Thema Nachhaltige Weihnachten braucht, der kann sich auf unserem Blogartikel Vegan durch die Adventszeit noch den ein oder anderen Tipp zum Weihnachtsmenü und zu veganen Geschenkideen holen.

 

 

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