Crashkurs zum Energiesparprofi

Wir zeigen dir, wie du in null Komma nichts eine ganze Menge CO2 sparen kannst.

Wohnen, sich fortbewegen, sich einkleiden, den Hunger stillen – man ist vor dem lästigen CO2 nicht mehr sicher. Fast bei allem was wir tun, kommt wieder dieser gasförmigen Schädling zum Vorschein. Habt ihr es auch satt, immer das Gefühl zu haben Energie zu verschwenden, nur weil man in einem Wohlstandsland geboren ist? Auch ist Deutschland momentan mit der Energiewende im großen Stil beschäftigt, dringt das Problem trotzdem. Zusammen können wir ohne große Mühen eine unglaubliche große Menge Kohlenstoffdioxid vermeiden. Wir geben dir ein paar Tipps, wie du das im ganz normalen Alltag anstellen kannst, ohne gleich zum nervenden Eco-Warrior zu werden. Diese ersten Schritte unserer Energiesparanleitung für Jedermann, haben es auch schon in sich. 

LASS DAS AUTO STEHEN

Ihr denkt euch jetzt: „Die alte Leier schon wieder?“ Richtig! Wir finden, man kann es nicht oft genug erwähnen: lass dein benzinfressendes Auto öfter mal stehen und  hol den alten Drahtesel aus dem Schuppen. Lade deine Freunde mit der Werkzeugkiste ein, spendiere ein paar Bierchen und mach das alte motorlose Zweirad wieder fit. Körbchen vorne drauf montiert, Picknickdecke, Dopper und Tupperdose einpacken und das Abendessen einfach in die Natur verlegen. Hoffentlich entdeckst du das Radfahren wieder, als kostenloses Work-Out nebenbei und super flexibles Fortbewegungsmittel ganz ohne Parkschein und Parkplatzsuche. Nun kannst du dein Auto auf Car-Sharing Plattformen mit anderen teilen, denn ‘sharing is caring’ und extrem energiesparend.

TOURIST SPIELEN – THINK LOCAL

Es muss ja nicht immer Thailand oder Sri Lanka sein um ‘ne Woche aus zu spannen. Auch die Billigflieger für die Mini-Urlaube in Italien oder Spanien sind nicht ohne. Eine Alternative die wir häufig vergessen: schaut euch mal öfters die Sparpreise für den Zug an. In Europa kommt man so  schon ganz schön weit. Endlich mal wieder Zeit für das Buch, das schon seit einem halben Jahr unberührt auf deinem Nachttisch liegt. Planst du einen Business-Trip und du hast noch viel zu tun? Im ICE gibt es mittlerweile (es wurde auch langsam Zeit!) innerhalb Deutschlands WIFI und bald auch international. So lässt sich doch entspannt Zugfahren!

Think Local ist die neue Devise unserer Zeit. Warum dann nicht auch beim Urlaub? Wir raten deshalb die eigene Umgebung besser zu erkunden und Tourist in deinem Land oder Bundesland zu spielen. Wir sind uns sicher, dass du hier noch viel zu wenig kennst und positiv überrascht wirst, wenn du einmal die Touri-Brille auf hast. Such dir versteckte Baumhäuser und andere originelle Übernachtungsmöglichkeiten in Wäldern, an Seen oder in den Bergen, und der Urlaub kann beginnen.

FROSTBEULEN, ZIEHT EUCH WARM AN

Wusstet Ihr, dass schon 1 Grad Celsius weniger Zimmertemperatur, eure Energierechnung erheblich senken kann?  In Büros und Schulen wurde schon der „Warme-Pulli-Tag“ eingeführt, um zumindest an einem Tag des Jahres etwas weniger CO2 zu produzieren. Das Investieren in einen kuscheligen Vintage-Wollpulli für zu Hause, kann tatsächlich einen Unterschied machen. Denke daran, 20 Grad im Wohnzimmer sind mehr als genug. Das Schlafzimmer braucht auch im Winter nicht mehr als 16 Grad. Keine Angst, der Körper gewöhnt sich dran und schon bald bibberst du allgemein viel weniger.

WARMWASSER IST NICHT IMMER NÖTIG

Wir verbrauchen pro Tag durchschnittlich sage und schreibe 40 Liter warmes Wasser pro Person. Was du tun kannst um diese Literangabe zu senken ist nicht allzu schwierig: Dusche nicht so lang und vor allem nicht zu heiß. Haut, Haare und vor allem Abwehrkräfte, wissen es sehr zu schätzen wenn du dich nach dem Waschen kurz mit kaltem Wasser abspülst. Einfache Tricks:  Kochwasser im Wasserkocher anstatt auf dem Herd zu erwärmen, die Waschmaschine nur in seltenen Fällen höher als 30 °C stellen und keine halbvollen Trommeln drehen lassen, sowie beim Zähneputzen kein warmes Wasser laufen lassen.

MAN KANN NICHT ALLES HABEN

Weniger ist mehr, und zwar mehr Glück für die Umwelt. Oft machen es nicht mal die einzelnen Teile aus die wir kaufen, sondern wie viele wir kaufen. Hochwertige Produkte sind gerechnet über den Zeitraum in denen sie genutzt werden, oftmals die günstigeren und umweltfreundlichsten. Schon vom Minimalismus gehört? Minimalismus erwächst als neuer Lebensstil, mit dem Motto „Freiheit durch Verzicht“. Eine Art Revolution gegen den Konsum in den eigenen 4 (leeren) Wänden. Wir finden, für den Anfang reicht auch etwas weniger zu kaufen und dafür zu sorgen, dass die Dinge die man schon besitzt ein langes und gutes Leben haben. Falls du aber doch mal wieder etwas brauchen solltest, kannst du dich an den mittlerweile zahlreichen Grünen Onlineshops bedienen. Hier eine Übersicht der besten nachhaltigen Onlineshops.

WASSERFLASCHE ALS TREUER WEGBEGLEITER

Neue Gewohnheiten anschaffen ist gar nicht so schwer. Wir sollten mindestens 2 Liter Wasser am Tag trinken, doch wie schafft man das bei dem hektischen Leben voller Termine? Anstatt kleine energieschluckende PET-Flaschen am Kiosk zu kaufen, schlagen wir vor, du gehst ab heute nicht mehr ohne wiederbefüllbare Wasserflasche in der Handtasche aus dem Haus. Um diese an allerlei Trinkwasserhähnen wieder aufzufüllen, hat Dopper eine App entwickelt, in der Standorte von so genannten Wassertankstellen weltweit aufgeführt werden.

UND WAS KOMMT DABEI RAUS?

Zu guter Letzt möchten wir dir noch einen Tipp geben: am besten schaust du dir nach deinen ersten 3-4 Wochen als frischgebackener Energiesparprofi dein ‘Können’ mit dem Rechner des Umwelt Bundesamtes an. Hier sind (so gut wie) alle Aspekte des normalen Alltags verarbeitet. Viel Erfolg bei deiner anstehenden Verwandlung zum CO2 –Bekämpfer.

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