AB IN DIE TONNE!

Was soll eigentlich dieser ganze Müll und warum Farbenblindheit beim Mülltrennen ein großer Nachteil ist.

Nicht nur im Fußball sind wir Weltmeister, auch beim Müll verarbeiten hat Deutschland die Nase vorn. Seit mehr als 25 Jahren landet hierzulande zum Glück nicht mehr alles auf der Müllkippe oder wird sinnlos verbrannt. Die Deutschen trennen Ihren Müll brav nach allen Regeln der Kunst und recyceln sich an die Spitzenposition und verdienen eine Menge Geld mit dem ganzen Unrat. Beinahe 60 Prozent unseres Haushaltmülls landet so in einer Recyclinganlage, wo vor allem Plastik, Papier, Glas und Elektroschrott die Chance auf ein neues Leben bekommen.  

MÜLL ZU GELD MACHEN

In der ganzen Welt wächst der Wohlstand und damit gedeihen auch die Müllberge bis ins Unermessliche. Die Deutschen sind mittlerweile nicht nur für Ihre vortreffliche Mülltrennerei bekannt, sondern haben nun auch alle europäischen Länder überholt bei der Produktion des ganzen Materials, das man dann so schön in die verschiedenfarbigen Tonnen werfen kann. Einige erklären sich dass, durch die vielen Singlehaushalte und die darauf abgestimmten kleinen Portionen in den Supermarktregalen. Auch wird das Abendessen häufiger unterwegs verschlungen, so dass mehr To-Go-Müll entsteht. Vermehrtes Onlineshopping trägt auch seinen wesentlichen Teil bei. Doch mehr Abfallprodukte, bedeutet auch mehr Geld für die so gut durchdachte deutsche Müllindustrie. Mit Energie die in den Müllverbrennungsanlagen gewonnen wird kann so viel verdient werden, dass Anlagen Müll aus anderen Ländern importieren um mehr verbrennen zu können. Gut für die Umwelt ist das Verbrennen immer noch nicht, darum setzt auch die Regierung seit März mit einem Gesetz auf mehr Recycling und Herstellerwerden vermehrt dazu aufgefordert weniger Kunststoff- und mehr recycelbare Verpackungen einzusetzen.

DAS SPIEL MIT DEN TONNEN

Blau, gelb, braun oder schwarz?  Das mit den Reststoff – und Wertstoff Tonnen kann nämlich ganz schön kompliziert werden, denn wohin gehören eigentlich Glühbirnen, Klebeband oder abgelaufene Medikamente? Hilfe bekommt ihr zum Beispiel mit der Müll-AG App und den Monstern Shecycle, Bioblörp, Asche und KaolinKing, die in Minispielen das Müllsortieren erklären und unbemerkt in euren Köpfen verankern.

Was auch funktioniert und dabei noch stylisch aussieht: verschiedene Mülleimer im Haus so kreativ zu integrieren, dass sie ins Interieur passen, sowie allen Beteiligten im Haus einen guten Überblick verschaffen, was wo rein gehört. Auf Pinterest findest du hierfür so einige DIY-Ideen die sich sehen lassen können.


QUATSCH-CONTAINER

Andere Länder, andere Müll-Sitten. Die EU setzt langsam aber sicher auch auf Mülltrennung um Recycling voran zu bringen. Um die Leute einzustimmen und das Sortieren Ihres Mülls etwas spaßiger zu gestalten, lösten zum Beispiel sprechende Container in Lettland für Begeisterung aus. Die Behälter wurden mit einer Technologie ausgestattet, die dafür sorgte, dass diese mit sich nähernden Leuten sprachen und sich für eingeworfene Verpackungen bedankten.  


EINFACH MAL GANZ OHNE

Ein Mantra für nachhaltigeren Konsum und ein Trend der momentan immer populärer wird: Zero Waste. Das bedeutet, sein Leben so einrichten, dass eigentlich erst gar kein Müll entsteht. Dopper hat vor kurzem einen Startersguide für ein Leben ohne Müll zusammengestellt um euch bei den ersten Schritten zum 0-Müll-Guru zu helfen. Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang: die Mehrweg Dopperflasche, die dir das Kaufen von PET-Flaschen erspart und dich somit schon einen Schritt weiter in Richtung Zero-Waste bringt.  

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